Auswandern und Start-up gleichzeitig: Was beide Wege gemeinsam haben und was sie wirklich verlangen. Ehrliche Gedanken aus Paraguay.
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Es war ein grauer Dezember-Nachmittag 2021. Drei Koffer. Eine Wohnungstür, die wir hinter uns zuzogen, und das leise, seltsam ruhige Gefühl, dass ab jetzt nichts mehr so sein würde wie vorher.

Paraguay kannten wir bis dahin mehr oder weniger nur von Bildern und einem kurzen Aufenthalt im April desselben Jahres.


Zur gleichen Zeit fing ich an, remote für Pakajo zu arbeiten, ein Preisvergleichstool für internationalen Versand. Beides gleichzeitig: ein neues Land und ein neues Arbeitsumfeld, das noch keine festen Strukturen hatte, weil Start-ups eben so sind. Sie erfinden sich beim Laufen.


Ich fand das damals herausfordernd. Heute finde ich es bezeichnend. Denn wer einmal ausgewandert ist, bringt eigentlich alles mit, was ein Start-up-Umfeld verlangt. Die Bereitschaft, ohne Netz zu springen. Das Aushalten von Unklarheit und diese seltsame Mischung aus Erschöpfung und Neugier, die entsteht, wenn man nicht mehr weiß, wie der nächste Schritt aussieht, aber trotzdem weitermacht.


In Paraguay lernten wir, uns anzupassen. Nicht weil wir mussten, sondern weil es keinen anderen Weg gab. Sprache, Kultur, Alltagslogik, alles war neu. Und genau das trainiert etwas, das ich im Start-up-Kontext täglich gebraucht habe: die Fähigkeit, schnell umzudenken, ohne dabei den Boden unter den Füßen zu verlieren.


Was mich in beiden Welten wirklich gerettet hat, waren Menschen. In Paraguay die Expat-Community, aber auch Einheimische, die uns geduldig erklärten, wie Dinge hier funktionieren. Bei Pakajo Kolleginnen und Kollegen, die dasselbe Chaos erlebten und trotzdem nicht aufhörten, Lösungen zu suchen. Netzwerke klingen nach Strategie. In Wahrheit sind sie einfach Menschen, die verstehen, wovon du redest.


Und dann ist da noch das Lernen. Ich meine nicht Kurse oder Zertifikate. Ich meine die Art von Lernen, die passiert, wenn man keine Wahl hat. Spanisch, weil der Alltag sonst nicht funktioniert. Neue digitale Tools, weil die Arbeit es verlangt. Selbstfürsorge, weil man sonst irgendwann gegen eine Wand läuft und sich fragt, wie es so weit kommen konnte.


Für alle, die international versenden, kann ich Pakajo aus eigener Erfahrung empfehlen. Ich habe das Tool selbst genutzt und es macht genau das, was es verspricht: Versandkosten vergleichen, Zeit sparen, Nerven schonen. Hier geht es direkt zu Pakajo.


Ob du gerade überlegst auszuwandern, dich in einem Start-up verlierst oder beides gleichzeitig versuchst: Der Mut, den das braucht, ist derselbe. Und er wächst mit jedem Schritt, den du trotzdem machst.

Wenn du gerade an so einem Punkt stehst und einen ehrlichen Austausch suchst, bin ich da: Gespräch mit Sonja buchen


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